Die SPD-Ratsfraktion macht Nägel mit Köpfen. Von den 17 Mandaten in Aufsichts- und Verwaltungsräten einschließlich Vertretungen, bei denen sie das Vorschlagsrecht hat, sollen mindestens 50 Prozent mit Frauen besetzt werden. „Wir wollen“, so der Vorsitzende Helmut Trost, „die Beteiligungssteuerung weiblicher machen. Die paritätische Besetzung muss in Flensburg konsequent umgesetzt werden und nicht nur Ankündigungspolitik bleiben. Die Umsetzung von § 15 des Gleichstellungsgesetzes SH wird Realität. Wir leisten einen konkreten Beitrag.“

Mitgliedschaften und Vertretungen sind bei der SPD gleichermaßen einbezogen. „Es wäre falsch, das Schlupfloch zu nutzen, über irgendwelche Begründungen zu erläutern, dass die paritätische Besetzung aufgrund schwieriger personeller oder fachlicher Rahmenbedingungen nicht möglich sei.  Denn es gibt genug qualifizierte Frauen“, so der Fraktionsvorsitzende.

Von der  SPD wurden folgende Frauen vorgeschlagen. In den Aufsichts- und Verwaltungsräten sollen arbeiten: Pauline Wijns (Verwaltungsrat TBZ), Inge Krämer (Aufsichtsrat Landestheater, Stellvertretung Verwaltungsrat TBZ), Lisa Vogel (Aufsichtsrat Campushalle, Stellvertretungen Aufsichtsrat TAFF und WiReg), Birgit Wohlsen (Stellvertretungen Verwaltungsräte der RBZ HLA Wirtschaftsschule sowie Hannah-Arendt-Schule), Cynthia Kienaß (Stellvertretung Aufsichtsrat Campushalle), Barbara Winkler (Aufsichtsrat Bequa).  Einige sind vom Rat bereits gewählt, eine weitere Vorlage der SPD zur Gremienbesetzung ist inzwischen auf den Weg gebracht worden.

Die Männer: Rolf Helgert (Aufsichtsrat Stadtwerke), Helmut Trost (Aufsichtsrat TAFF, Verwaltungsrat TBZ), Jochen Haut (Aufsichtsrat WiReg, Stellvertretung TBZ, Verwaltungsrat RBZ HLA Wirtschaftsschule), Henning Evers (Verwaltungsrat RBZ Hannah-Arendt-Schule).

Die Geschlechterbilanz der SPD in Gremien der Beteiligungssteuerung: 10 Positionen weiblich besetzt, 7 Positionen männlich.

Helmut Trost
Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion