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Aldi-Standort an der Apenrader Straße?
SPD erreicht in der Ratsversammlung eine Denkpause
„Neuer Zentralstandort für das JAW unverzichtbar“
Auf Initiative der SPD hat der Rat den Verkauf des JAW-Geländes an der Apenrader Straße noch nicht vollzogen und so eine Denkpause ermöglicht. Aus Sicht der SPD ist es richtig, Verkaufserlöse für die Zukunftssicherung des JAW zu erwirtschaften, zur zukünftigen Nutzung des Grundstückes gebe es aber noch viele offene Fragen.
Der Fraktionsvorsitzende Helmut Trost: „Die SPD steht uneingeschränkt hinter dem Konzept, die Einrichtungen des JAW an einem neuen Zentralstandort zu bündeln. Das optimiert seine Arbeitsbedingungen, sorgt für eine vernünftige Nutzung des Ex-Motorola-Gebäudes an der Eckener Straße und hilft so, die Zukunft des JAW dauerhaft zu sichern.“ Die Veräußerung der Alt-Standorte sei ein unverzichtbarer Baustein im Finanzierungskonzept.
„Gleichwohl gibt es für uns noch Klärungsbedarf für die Nachnutzung, insbesondere in baurechtlicher und planerischer Hinsicht“, so Trost weiter. „Deshalb hat die SPD bereits am vergangenen Dienstag im Hauptausschuss verschiedene Fragen an die Verwaltung gerichtet.,die für uns noch nicht geklärt sind. So sind wir erstaunt darüber, dass der Aldi-Markt, der von der Sonderburger Straße auf das JAW-Gelände ziehen soll, baurechtlich der "Nahversorgung" dient. Schon am alten Aldi-Standort sind es jedoch schon jetzt 30 Prozent auswärtige, nämlich dänische Kunden. Am neuen Standort ist eine Steigerung eben dieses Anteils das Ziel der Investoren. Außerdem ist offensichtlich nicht sicher, ob das sogenannte gemeindliche Einvernehmen baurechtlich wirklich auf sicheren Füßen steht - weist der Flächennutzungsplan doch eine Gemeinbedarfsfläche und im Umfeld allgemeines Wohngebiet aus. Wird dem Einfügungsgebot wirklich Rechnung getragen? Diese und andere Fragen müssen geklärt werden.“
Ein Verkaufsbeschluss hat aus Sicht der SPD auch keine Eile, da laut Verwaltung der Bau des neuen Marktes ohnehin erst im Jahr 2012 erfolgen sollte. „Im Nachhinein müssen sich Verwaltung und Politik selbstkritisch die Frage stellen, ob ein Bebauungsplanverfahren mit Bürgerbeteiligung nicht der bessere Weg zur Klärung aller Fragen gewesen wäre - wie zum Beispiel auch hinsichtlich der Auswirkungen auf den benachbarten ADS-Kindergarten Sophiesminde“, meint Trost abschließend.
SPD erreicht in der Ratsversammlung eine Denkpause
„Neuer Zentralstandort für das JAW unverzichtbar“
Auf Initiative der SPD hat der Rat den Verkauf des JAW-Geländes an der Apenrader Straße noch nicht vollzogen und so eine Denkpause ermöglicht. Aus Sicht der SPD ist es richtig, Verkaufserlöse für die Zukunftssicherung des JAW zu erwirtschaften, zur zukünftigen Nutzung des Grundstückes gebe es aber noch viele offene Fragen.
Der Fraktionsvorsitzende Helmut Trost: „Die SPD steht uneingeschränkt hinter dem Konzept, die Einrichtungen des JAW an einem neuen Zentralstandort zu bündeln. Das optimiert seine Arbeitsbedingungen, sorgt für eine vernünftige Nutzung des Ex-Motorola-Gebäudes an der Eckener Straße und hilft so, die Zukunft des JAW dauerhaft zu sichern.“ Die Veräußerung der Alt-Standorte sei ein unverzichtbarer Baustein im Finanzierungskonzept.
„Gleichwohl gibt es für uns noch Klärungsbedarf für die Nachnutzung, insbesondere in baurechtlicher und planerischer Hinsicht“, so Trost weiter. „Deshalb hat die SPD bereits am vergangenen Dienstag im Hauptausschuss verschiedene Fragen an die Verwaltung gerichtet.,die für uns noch nicht geklärt sind. So sind wir erstaunt darüber, dass der Aldi-Markt, der von der Sonderburger Straße auf das JAW-Gelände ziehen soll, baurechtlich der "Nahversorgung" dient. Schon am alten Aldi-Standort sind es jedoch schon jetzt 30 Prozent auswärtige, nämlich dänische Kunden. Am neuen Standort ist eine Steigerung eben dieses Anteils das Ziel der Investoren. Außerdem ist offensichtlich nicht sicher, ob das sogenannte gemeindliche Einvernehmen baurechtlich wirklich auf sicheren Füßen steht - weist der Flächennutzungsplan doch eine Gemeinbedarfsfläche und im Umfeld allgemeines Wohngebiet aus. Wird dem Einfügungsgebot wirklich Rechnung getragen? Diese und andere Fragen müssen geklärt werden.“
Ein Verkaufsbeschluss hat aus Sicht der SPD auch keine Eile, da laut Verwaltung der Bau des neuen Marktes ohnehin erst im Jahr 2012 erfolgen sollte. „Im Nachhinein müssen sich Verwaltung und Politik selbstkritisch die Frage stellen, ob ein Bebauungsplanverfahren mit Bürgerbeteiligung nicht der bessere Weg zur Klärung aller Fragen gewesen wäre - wie zum Beispiel auch hinsichtlich der Auswirkungen auf den benachbarten ADS-Kindergarten Sophiesminde“, meint Trost abschließend.
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